phone +49 (0) 211 650 400 20

Biobasierte Lebensmittelverpackungen

Biobasierte Lebensmittelverpackungen sind umweltfreundlich, aber noch zu wenig verbreitet. Die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe unterstützt deshalb jetzt mit einer neuen Förderbekanntmachung Forschung und Entwicklung in diesem Bereich.

biobasierte lebensmittelverpackungen
  • Förderung von Konzepten
  • Förderung von Industriellen Verbundvorhaben
  • Einreichung von Skizzen bis zum 31.01.19 bzw. 31.03.19

Biobasierte Kunststoffe sind ein Eckpfeiler der Bioökonomie, weil sie fossile Rohstoffe schonen und eine vorteilhafte Klimabilanz haben (Quelle, externer Link). Gerade im Bereich der Lebensmittelverpackungen sind biobasierte Kunststoffe aber noch nicht sehr weit verbreitet. Eine aktuelle Studie (externer Link) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) kommt zu dem Ergebnis, dass auf Jahresbasis gerade einmal 7.600 t der verbrauchten Lebensmittelverpackungen in Deutschland biobasiert sind. Das entspricht einem Anteil von lediglich 0,25 % des Gesamtmarktes von Kunststoff-Lebensmittelverpackungen aus.

Mit Lebensmittelverpackung ist hier die primäre Verpackung des Lebensmittels gemeint. Die primäre Verpackung hat direkten Kontakt zum Lebensmittel oder dient als Einheit zur Verpackung des Lebensmittels (z.B. Karton mit Innenbeutel).

Schon genug gelesen und gleich neugierig geworden? Dann sprechen Sie direkt unsere Innovations- und Fördermittelexperten an.

Vor diesem Hintergrund und mit dem Ziel die Verbreitung von biobasierten Lebensmittelverpackungen zu fördern, will die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe FNR jetzt FuE-Projekte unterstützen, die sich mit den folgenden Themen befassen:

  • Entwicklung von biobasierten Kunststoffverpackungen für Lebensmittel
  • Recyclinggerechtes Design von biobasierten Kunststoffverpackungen für Lebensmittel
  • Entwicklung und Einsatz von migrationsarmen biobasierten Additiven bei gleichbleibender oder verbesserter Funktionalität der biobasierten Kunststoffe
  • Erforschung der Diffusionseigenschaften von organischen Substanzen

Biobasierte Lebensmittelverpackungen | Förderung in zwei Modulen

Konzeptentwicklungen: Konkretisierung des Projektansatzes, Integration von Projektpartnern, erste Machbarkeitsstudien, Laufzeit max. 12 Monate, Zuschuss max. 100.000,- EUR

Industrielle Verbundprojekte: Wirtschaftliche Verwertung muss gesichert sein

Achtung: Es werden nur Projekte gefördert, die sich mit Kunststoffen, Additiven usw. beschäftigen, die überwiegend aus biobasierten Stoffen bestehen (muss in der Projektskizze dargelegt werden).

Antragsberechtigt sind natürliche oder juristische Personen mit Niederlassung in Deutschland. An den industriellen Verbundprojekten müssen selbstverständlich Unternehmen maßgeblich beteiligt sein. Für Unternehmen gilt in der Regel ein Fördersatz von 50% auf die zuwendungsfähigen Kosten. Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) kann sogar ein höherer Fördersatz gewährt werden.

Das Antragsverfahren ist für beide Fördermodule zweistufig und startet mit einer Projektskizze, die spätestens zum 31.01.19 für das Modul Konzeptentwicklung und spätestens bis zum 31.03.19 für das Modul Verbundprojekte eingereicht werden muss. Wird die Skizze positiv evaluiert, ist anschließend ein förmlicher Förderantrag einzureichen.

Biobasierte Lebensmittelverpackungen sind Ihr Thema? Sie planen ein Projekt dazu und interessieren Sie sich für diese BMEL-Förderbekanntmachung? Dann sprechen Sie bitte unsere Experten an. Wir erarbeiten einen aussichtsreichen Förderantrag für Ihr Projekt.

P.S.: Kennen Sie schon unsere Road to Innovation Success?