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BMEL Innovationsförderung

Fünf auf einen Streich: Vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft BMEL gibt es aktuell fünf Förderbekanntmachungen im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung. Mit Themen wie Gartenbau 4.0, Vermeidung von Lebensmittelallergien, Minimierung der mikrobiellen Kontamination von Fleisch usw. sind die Bekanntmachungen wieder interessant für Unternehmen und Dritte, die im Food- oder Agrarbereich forschen und entwickeln.

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Im Folgenden finden Sie die thematischen Schwerpunkte der BMEL Bekanntmachungen sowie die jeweiligen Einreichungsfristen für Projektskizzen.

Innovationen zur Züchtung leistungsfähiger Weizensorten im Zeichen des Klimawandels

  • Verbesserung der Nährstoff- und Wassernutzungseffizienz
  • Erhöhung der Stresstoleranz gegenüber biotischen und abiotischen Schadeinflüssen
  • Implementierung innovativer Verfahren

Einreichungsfrist 10.01.19

Innovationen für einen Gartenbau 4.0 (Automatisierung, Sensorik, Big Data)

Modern organic farmhouse adopts the technology of robotic industry to apply for used in vegetable plots to work and help harvest on concept of Smart Farming 4.0 and Industry 4.0.

  • Entwicklung von Daten-Management-Systemen, durch die Produktinformationen entlang der Wertschöpfungskette bereitgestellt werden und die als Entscheidungshilfesysteme fungieren.
  • Optimierung und Entwicklung von sensorgesteuerten Lösungen für den nachhaltigen Einsatz von Ressourcen im Gartenbau.
  • Optimierung der Produktions- und Arbeitsprozesse sowie die Qualitätssicherung durch Robotik und Automatisierung.

Einreichungsfrist 06.12.18

Innovationen zur Vermeidung von Allergien und Unverträglichkeiten durch Lebensmittel, verbrauchernahe Bedarfsgegenstände und kosmetische Mittel

  • Entwicklung von Testsystemen zur Ermittlung des allergenen Potenzials von Lebensmittelinhaltstoffen bzw. Bestandteilen verbrauchernaher Produkte auch unter Berücksichtigung von Matrixeinflüssen.
  • Entwicklung von Innovationen zur Ermittlung von Schwellenwerten und Erfassung entsprechender Spurenmengen für bzw. von allergieauslösende(n) Bestandteile(n) von Lebensmitteln oder verbrauchernahen Produkten, für die der Einsatz im Rahmen betriebsinterner Qualitätskontrollen möglich ist.
  • Innovationen, deren Einsatz es erlaubt, die Konzentration von Allergenen bzw. Unverträglichkeiten auslösenden Stoffen in Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen und kosmetischen Mitteln unter Berücksichtigung möglicher Schwellenwerte zu reduzieren oder zu verhindern
  • Innovationen, deren Einsatz es erlaubt, die Migration von Allergenen bzw. Unverträglichkeiten auslösenden Stoffen in Lebensmittel, Bedarfsgegenstände und kosmetische Mittel zu reduzieren oder zu verhindern
  • Neuartige Lebensmittel, Produkte, Rezepturen mit einem verminderten allergenen Potential als vergleichbare derzeit im Handel erhältliche Waren.
  • Forschung zur Effektivität bestimmter Ernährungsweisen, die die Vermeidung von bzw. Konfrontation mit bestimmten allergischen oder Unverträglichkeits-Reaktionen auslösenden Lebensmittelinhaltsstoffen beinhalten

Einreichungsfrist 08.01.19

Innovationen zur Minimierung der Übertragung von mikrobiellen Kontaminationen im Rahmen der Fleischgewinnung und der Fleischverarbeitung

  • Innovative Instrumente und Verfahren zur schnellen Diagnostik von Mikroorganismen.
  • Reduktion möglicher Eintrags- und Austragsquellen für Mikroorganismen.
  • Optimierung von Prozessen zur Vermeidung möglicher Übertragung und Kreuzkontamination im Schlacht- und Verarbeitungsprozess.
  • Entwicklung von Strategien oder Verfahren zur Entfernung von Oberflächenverunreinigungen durch organisatorische oder technische Maßnahmen.

Einreichungsfrist 12.12.18

Innovationen zur Verbesserung des Tierschutzes beim Transport und bei der Schlachtung landwirtschaftlicher Nutztiere

  • Transport, z.B. Reduzierung der Tierbelastung durch den Transport
  • Schlachtung, z.B. Entwicklung von Alternativen zur Betäubung
  • Schulung, Weiterentwicklung der Fortbildung von Personen

Einreichungsfrist 18.12.18

Da alle fünf Bekanntmachungen im Rahmen des BMEL Programms zur Innovationsförderung erfolgen, sind die Förderbedingungen identisch.

Es werden Einzelprojekte und Verbundprojekte mit mehreren Partnern gefördert. Antragsberechtigt sind kleine, mittlere und große Unternehmen mit Niederlassung in Deutschland sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Die Förderung von Verbundprojekten setzt die hinreichende Beteiligung von Unternehmen voraus.

Für Unternehmen ist ein Fördersatz von max. 50% auf die zuwendungsfähigen Kosten realistisch. Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) kann ein höherer Fördersatz gewährt werden.

Das Antragsverfahren ist zweistufig und startet jeweils mit einer Projektskizze, die zu den oben genannten Stichtagen eingereicht werden muss. Wird diese Skizze positiv evaluiert, ist anschließend ein förmlicher Förderantrag einzureichen.

Interessieren Sie sich für die fünf neuen BMEL Bekanntmachungen, möchten Sie diese Förderung für Ihr Innovationsprojekt beantragen? Dann sprechen Sie bitte unsere Experten an. Wir erarbeiten einen aussichtsreichen Förderantrag für Ihr Projekt.

P.S.: Kennen Sie schon unsere Road to Innovation Success?