IGP Nichttechnische Innovationen

Startups und Unternehmen, die Zeit und Geld in eine nichttechnische Innovation investieren wollen, hatten es in Deutschland bisher eher schwer, Fördermittel dafür zu bekommen. Denn praktisch alle Förderprogramme für Forschung, Entwicklung und Innovation drehen sich um Produkte, Verfahren oder technische Dienstleistungen. Das hat der Bund jetzt geändert: Beim neuen Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen IGP stehen endlich nichttechnische Innovationen im Fokus.

igp nichttechnische innovationen
  • Fördermittel für die Entwicklung nichttechnischer Innovationen.
  • Gefördert werden Startups, KMU, Freiberufler usw.
  • Fördersatz von bis zu 70% auf die zuwendungsfähigen Kosten.
  • Antragstellung frühestens ab 01.10.19.

Achtung: Werden Sie Mitglied in unserer neuen IGP-Xing-Gruppe. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand. 

Nichttechnische Innovationen können zum Beispiel neuartige Servicekonzepte oder Geschäftsmodelle sein. Sie dürfen durchaus einen technischen Aspekt beinhalten, müssen also nicht „technologiefrei“ sein, dafür aber wirtschaftlich nachhaltig. Das heißt, die Innovation muss nach Abschluss der IGP-Förderung durch andere Finanzierungsquellen prosperieren können. Das schließt gemeinnützige Unternehmen (gGmbH, gUG) mit ein. Sie sind im Rahmen von einzelnen Einreichungsrunden (siehe unten)  antragsberechtigt.

Förderanträge können in den folgenden Kategorien gestellt werden – abhängig vom Reifegrad der Innovation (Projektform C für Netzwerke wird hier nicht betrachtet):

  • Projektform A: Experimentelle Einzel- oder Kooperationsprojekte in der innovativen Frühphase mit dem Charakter von Machbarkeitstests. Laufzeit: max. 12 Monate.
  • Projektform B: Komplexe Einzel- und Kooperationsprojekte zur Ausreifung von Innovationen samt umfangreichen Markttests und Pilotierung am Markt. Laufzeit: max. 24 Monate.

IGP Nichttechnische Innovationen | Wer kann die Förderung beantragen? Wie wird gefördert?

Gefördert werden Projekte, die ein einzelner Antragsteller durchführen möchte und auch Projekte mit mehreren Partnern. Antragsberechtigt sind grundsätzlich

  • kleine und mittlere Unternehmen KMU,
  • Angehörige der freien Berufe und des Handwerks sowie
  • andere Selbstständige.

Unter bestimmten Bedingungen sind auch Innovatoren kurz vor der Gründung antragsberechtigt. Bei Projektform B sind zusätzlich deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen antragsberechtigt, soweit sie mit den im vorhergehenden Absatz Genannten kooperieren.

Die Förderung hat bei Projektform A eine Höhe von max. 70% auf die zuwendungsfähigen Kosten und bei Projektform B max. 55%. Die Antragstellung ist im Rahmen von themenspezifischen Ausschreibungsrunden bis zu einem Einreichungsstichtag möglich.

Eine erste Ausschreibungsrunde soll es noch in diesem Jahr geben. Sie soll sich um digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle und Pionierlösungen drehen. Für 2020 ist eine zweite Ausschreibungsrunde geplant, die besonders auf kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen abzielt. Eine dritte Runde soll voraussichtlich Innovationen mit einem besonders hohen „Social Impact“ adressieren, beispielsweise im Bereich Bildung und Informationszugang.

PNO Consultants | Kompetenz und Erfahrung für aussichtsreiche IGP-Förderanträge

Haben Sie eine Idee für eine nichttechnische Innovation? Planen Sie ein entsprechendes Projekt und interessieren sich deshalb für diese Fördermöglichkeit? Sprechen Sie die Fördermittelexperten von PNO Consultants an. Wir eruieren Ihre Förderchancen und erarbeiten einen aussichtsreichen Förderantrag für Sie.

Auch interessant: Entwickeln oder aktualisieren Sie Ihr Geschäftsmodell mit dem Business Model Game von PNO Consultants.

das Business Model Game von PNO Consultants