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Krankenhausinfektionen bekämpfen

Moderne Medizintechnik kann dabei helfen, nosokomiale Infektionen, Krankenhausinfektionen zu vermeiden und zu bekämpfen. Deshalb will das Bundesforschungsministerium (BMBF) jetzt Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf diesem Gebiet unterstützen. Stellen Sie mit den Medizintechnik-Experten von PNO Consultants einen aussichtsreichen Förderantrag.

Krankenhausinfektionen bekämpfen
  • Förderung für industriegeführte Verbundprojekte.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen jeglicher Größe, Hochschulen usw.
  • Einreichungsfrist ist der 31.01.19.

Nosokomiale Infektionen sind Infektionen, die im Zuge eines Aufenthalts oder einer Behandlung in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung auftreten. Sie werden deshalb landläufig auch als Krankenhausinfektionen bezeichnet.

Krankenhausinfektionen bekämpfen | Erschreckende Statistik

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass ein dringender Handlungsbedarf besteht: Laut der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) infizieren sich in Deutschland jährlich annähernd eine Million Menschen im Zusammenhang mit medizinischen Interventionen im Krankenhaus, bis zu 40.000 Patienten sterben pro Jahr an oder mit nosokomialen Infektionen.

Vor diesem Hintergrund will das BMBF jetzt die Entwicklung medizintechnische Lösungen zur Prävention und Versorgung nosokomialer Infektionen unterstützen. Vorzugsweise sollen FuE-Projekte zu folgenden Themen gefördert werden:

Schutz durch Vermeidung oder Reduzierung der Keimbelastung

  • Innovative medizintechnische Lösungen, die durch spezielle Konstruktionen bzw. Funktionalitäten, den Einsatz neuer, verbesserter Materialien, Oberflächen, Herstellungs- und Beschichtungsverfahren die Häufigkeit nosokomialer Infektionen deutlich reduzieren.
  • Neue medizintechnische Lösungen zur Unterstützung von Operations- und Behandlungsmethoden sowie zur therapiebegleitenden Diagnostik, die durch ihren Einsatz zur Senkung nosokomialer Infektionsraten beitragen.

Schutz vor Übertragung und Weiterverbreitung von Erregern

  • Medizintechnische Lösungen, die Infektions-präventive Versorgungs- und Hygieneketten (Aufnahme, Behandlung, Betreuung/Pflege, Transport von Patienten) gewährleisten bzw. dazu beitragen, eine Übertragung/Weiterverbreitung von Erregern zu verhindern

Schutz durch effiziente Daten-Dokumentation und –Auswertung

  • Neue IT-Lösungen, die eine bessere Erfassung und Auswertung hinsichtlich Prävention bzw. Eindämmung nosokomialer Infektionen gewährleisten (sollen mit KISS kompatibel sein oder dieses ergänzen).

Die Auflistung ist nicht abschließend. Es können auch andere FuE-Projekte gefördert werden, wenn Sie die Zielstellung der Förderbekanntmachung berücksichtigen. Achtung: Ein medizinischer Anwender muss in das Projekt einbezogen werden.

Krankenhausinfektionen bekämpfen | Welche Projekte werden gefördert?

Es werden vorzugsweise industriegeführte Verbundprojekte mit Partnern aus Wirtschaft, Klinik und Wissenschaft gefördert. Antragsberechtigt sind Unternehmen jeglicher Größe sowie Hochschulen, forschende Kliniken und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Für Unternehmen gilt ein Fördersatz von 50% auf die zuwendungsfähigen Kosten.

Das Antragsverfahren ist zweistufig und startet mit einer Projektskizze, die bis zum 31.01.19 eingereicht werden muss. Wird diese Skizze positiv evaluiert, ist anschließend ein förmlicher Förderantrag einzureichen. Die Förderprojekte sollen max. drei Jahre dauern.

Die Prävention und Versorgung nosokomialer Infektionen ist Ihr Thema? Planen Sie ein entsprechendes Projekt für das Sie diese Förderung in Anspruch nehmen möchten? Dann sprechen Sie bitte unsere Experten an. Wir erarbeiten einen aussichtsreichen Förderantrag für Ihr Projekt und unterstützen Sie auch gerne bei der Suche nach geeigneten Projektpartnern.

P.S.: Kennen Sie schon unsere Road to Innovation Success?