Medizintechnik Psychiatrie Neurologie

Psychische und neurologische Erkrankungen erzeugen bei Betroffenen einen hohen Leidensdruck und verursachen darüber hinaus alleine in Deutschland Krankheitskosten in Höhe von über 70 Mrd. EUR. Häufig steht die medikamentöse Behandlung bei derartigen Erkrankungen im Vordergrund. Aber auch die Medizintechnik kann zur Diagnose und Behandlung psychischer und neurologischer Erkrankungen von großem Nutzen sein. Ein Beispiel dafür ist die Tiefe Hirnstimulation (externer Link). Deshalb will das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF im Rahmen der neuen Förderbekanntmachung „Psychische und neurologische Erkrankungen erkennen und behandeln − Potenziale der Medizintechnik für eine höhere Lebensqualität nutzen“ jetzt entsprechende FuE-Projekte fördern.

 

medizintechnik psychiatrie neurologie
  • Antragstellung bis zum 31.01.20.
  • Verbundprojekte werden bevorzugt gefördert.
  • Kleine, mittlere und Großunternehmen sind antragsberechtigt.

Im Detail möchte das BMBF die Entwicklung medizintechnischer Lösungen für folgende Erkrankungen unterstützen:

Medizintechnik bei psychischen Erkrankungen

  • Suchterkrankungen
  • Depressive Störungen
  • Angststörungen
  • Essstörungen
  • Psychosen

Medizintechnik bei neurologischen Erkrankungen

  • Gefäßerkrankungen des Gehirns, die zu Hirninfarkten führen können (mit Folgen)
  • Episodische und paroxysmale Krankheiten (Migräne, Spannungskopfschmerz, Epilepsie, Schlafstörungen)
  • Infektionserkrankungen des Nervensystems
  • Neurodegenerative Erkrankungen und chronische Entzündungskrankheiten des Gehirns, Rückenmarks (Multiple Sklerose, Alzheimer, Parkinson usw.)
  • Tumore des Gehirns und Rückenmarks
  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems, Polyneuropathien, Begleiterkrankungen neurologischer Erkrankungen

Medizintechnik bei seltenen Erkrankungen

  • Diagnose, Therapie, Rehabilitation seltener neurologischer oder psychischer Erkrankungen (betreffen nicht mehr als fünf von zehntausend Personen in der EU)

kopfschmerzen

Achtung: Die Liste ist nicht abschließend. FuE-Projekte zu anderen Erkrankungen, Themen können ebenfalls gefördert werden, soweit sie in die Zielstellung der Förderbekanntmachung passen.

Es werden vorzugsweise industriegeführte Verbundprojekte gefördert, also Vorhaben, an denen mehrere Partner beteiligt sind. Die Förderung von Einzelprojekten ist nur ausnahmsweise möglich. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, forschende Klinikien und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Beteiligung von KMU an Projekten ist ausdrücklich erwünscht.

Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft ist ein Fördersatz von max. 50% auf die zuwendungsfähigen Kosten realistisch. Für Partner aus der Wissenschaft gilt (für nicht-wirtschaftliche Tätigkeiten) ein höherer Fördersatz.

Das Antragsverfahren ist zweistufig und startet mit einer Projektskizze, die bis zum 31.01.20 eingereicht werden muss. Wird diese Skizze positiv evaluiert, ist anschließend ein förmlicher Förderantrag einzureichen. Die Projekte sollen max. drei Jahre dauern.

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PNO Consultants ist mit Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich der Medizintechnik gut vertraut. Unsere Experten und Expertinnen haben schon zahlreiche Projekte in verschiedenen medizinischen Disziplinen fördertechnisch begleitet. Sprechen Sie uns deshalb an, wenn Sie ein entsprechendes Projekt planen, für das Sie diese Förderung in Anspruch nehmen möchten? Wir erarbeiten einen aussichtsreichen Förderantrag für Ihr Projekt und unterstützen Sie auch gerne bei der Suche nach geeigneten Projektpartnern.

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