Smarte Kommunikation im Gesundheitswesen

Das Bundesgesundheitsministerium BMG sieht in der Anwendung neuer Digitaltechnologien (insb. KI-basiert) eine Möglichkeit, das Gesundheitswesen weiter zu verbessern. Die Rahmenbekanntmachung Digitale Innovationen für die Verbesserung der patientenzentrierten Versorgung im Gesundheitswesen ist das entsprechende Förderinstrument des BMG. Über das Modul 4 der Rahmenbekanntmachung sollen jetzt innovative Projekte zur smarten Kommunikationsanwendung (z.B. digitale Assistenten, Sprach- und Chatbots) unterstützt werden.

smarte kommunikation im gesundheitswesen
  • Förderung von KI-basierten Anwendungen.
  • Antragstellung bis zum 15.01.20.
  • Verbundvorhaben werden bevorzugt gefördert.

Das Ministerium zielt auf digitale, KI-basierte Anwendungen ab, die den Informationsaustausch zwischen den Leistungserbringern untereinander und mit den Patienten (oder Pflegepatienten) verbessern. Dadurch soll die Versorgung vereinfacht und beschleunigt werden. Für die Patienten soll sich zudem ein Komfort-Plus ergeben. Im Detail sollen Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu folgenden Themen gefördert werden:

  • Konzepte und Proofs of Concepts, wie digitale Assistenten bzw. Bots in konkreten Anwendungsfällen zum Einsatz kommen können.
  • Niederschwellig einsetzbare Verfahren für eine maschinell erzeugte, verständliche und bedarfsgerechte Aufbereitung medizinischer Datensätze.
  • Evaluation von Anforderungen an die Risikokommunikation sowie die Fähigkeit, mit digital vorab informierten Patienten zu kommunizieren.
  • Innovative Ansätze für die übersichtliche, ggf. multimediale Darstellung von maschinell ausgewerteten Daten im Pflege- und Versorgungskontext.
  • Einsatz von Natural Language Processing NLP für eine effektive, informationsreiche und qualitätsgesicherte medizinische Dokumentation (Schockraum, Operationssaal, Notaufnahme usw.).
  • Innovative Konzepte und Proofs of Concepts zur Steigerung der (digitalen) Gesundheitskompetenz sowohl Betroffener als auch Angehöriger und Beschäftigter im Gesundheitswesen.

Die Auflistung ist nicht abschließend. Projekte mit abweichenden Schwerpunkten können auch gefördert werden, soweit sie sich in die Zielsetzungen der Förderbekanntmachung einfügen.

Achtung: Im Rahmen dieser Förderbekanntmachung geht es um die Einbindung der sogenannten schwachen KI (externer Link) in entsprechende Kommunikationslösungen.

Es werden vorzugsweise Verbundprojekte gefördert, also Vorhaben mit mehreren Partnern. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Hochschulen, forschende Kliniken und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Körperschaften. Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft ist ein Fördersatz von max. 50% auf die zuwendungsfähigen Kosten realistisch. Für Partner aus der Wissenschaft gilt (für nicht-wirtschaftliche Tätigkeiten) ein höherer Fördersatz.

Das Antragsverfahren ist zweistufig und startet mit einer Projektskizze, die bis zum 15.01.20 eingereicht werden muss. Wird diese Skizze positiv evaluiert, ist anschließend ein förmlicher Förderantrag einzureichen. Die Projekte sollen eine Laufzeit von ca. drei Jahren haben.

Smarte Kommunikation im Gesundheitswesen | Bei PNO ist Ihr Förderantrag in guten Händen

PNO Consultants ist mit Innovationen in den Bereichen Medizintechnik, IKT und KI vertraut. Sprechen Sie uns deshalb an, wenn Sie ein Projekt in Sachen Smarte Kommunikation planen, für das Sie diese Förderung in Anspruch nehmen möchten. Wir erarbeiten einen aussichtsreichen Förderantrag für Ihr Projekt und unterstützen Sie auch gerne bei der Suche nach geeigneten Projektpartnern. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.

 P.S.: Kennen Sie schon unsere Road to Innovation Success?