Technologietransfer-Programm Leichtbau

Leichtbau ist für das Bundeswirtschaftsministerium eine Schlüsseltechnologie, die einen Beitrag zu Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten kann. Mit dem neuen Technologietransfer-Programm Leichtbau will das BMWi einen branchenübergreifenden Wissens- und Technologietransfer ermöglichen und dazu beitragen, Leichtbau als Zukunftstechnologie weiterzuentwickeln. Interessiert? Hier erfahren Sie, wie Sie vom TTP LB profitieren können.

Technologietransfer-Programm Leichtbau
  • Unterstützung von Entwicklung und Demonstration.
  • Förderung von Einzelvorhaben und Verbundprojekten.
  • Regelmäßige Einreichungstermine.

Das Technologietransfer-Programm versteht Leichtbau als Querschnittstechnologie, die auf die Reduzierung des Gewichts von Konstruktionen bei gleichzeitiger Verbesserung der Ressourceneffizienz abstellt. Um den Leichtbau weiterzuentwickeln, will das BMWi mit dem TTP LB

  • branchen-,
  • technologie- und
  • materialübergreifende

Technologietransfer-Projekte im Leichtbau fördern. Förderfähig sind Projekte, die sich den folgenden fünf Förderlinien zuordnen lassen.

Technologieentwicklung zur Stärkung der deutschen Wirtschaft im Leichtbau

Einen Förderschwerpunkt bilden Technologieentwicklungen als Treiber für nachhaltige Leichtbau-Lösungen. Dabei sollen konkrete Entwicklungsfragen zur Integration und Umsetzung in industrielle Produktionsprozesse im Vordergrund stehen. Darunter fallen die folgenden thematischen Schwerpunkte:

  • Digitalisierung und Automatisierung
  • Nachhaltigkeit und Recycling
  • Innovative Konstruktionsprinzipien

CO2-Einsparung und CO2-Bindung durch den Einsatz neuer Konstruktionstechniken und Materialien

Neue Konstruktionstechniken und der Einsatz neuer Werkstoffe in Verbindung mit innovativem, nachhaltigem Leichtbau eröffnen nicht nur Einspar- und Produktverbesserungspotentiale, sondern können auch die Klima- und Umweltbelastungen deutlich verringern. Dazu fokussiert diese Förderlinie auf die Entwicklung und Anwendung neuer Verfahren und Materialien, die eine Einsparung von Treibhausgasemissionen bzw. eine Bindung von CO2 unterstützen und somit zu einer emissionsarmen Industrie beitragen.

CO2-Einsparung durch Ressourceneffizienz und -substitution

Der effiziente Umgang mit Ressourcen verspricht ein erhebliches Potenzial zur Verringerung der Klima- und Umweltbelastungen. Im Leichtbau ist die Einsparung von Ressourcen schon beim Design als wesentliches Kriterium anwendbar. In dieser Förderlinie stehen die leichtbaubezogene Entwicklung ressourceneffizienter Verfahren entlang des gesamten Produktlebenszyklus und die Substitution treibhausgasintensiver Ressourcen im Mittelpunkt.

Demonstrationsvorhaben

Um neuen Technologien den Markteintritt zu erleichtern und Risiken bei der Skalierung und ersten industriellen Umsetzung abzufedern, wird die Realisierung von Demonstrationsvorhaben gefördert, die sich thematisch in die Förderlinien 1 bis 3 einsortieren.

Standardisierung

Bei der Entwicklung neuer Leichtbau-Materialien und -Technologien (Produkte, Verfahren und Dienstleistungen) ist begleitend die Entwicklung von Normen und Standards sowie technischen Regelwerten für das Inverkehrbringen und die Verwendung (z.B. Konformitätsbewertung) einschließlich der Sammlung bzw. Festlegung von Materialkennwerten, ggf. Grenzwerten und Mess-Prüfmethoden notwendig. Entsprechende Projekte, die durch die Querschnittsfunktion des Themas Standardisierung sowohl den Transfer zwischen unterschiedlichen Branchen als auch zwischen den unterschiedlichen Disziplinen vorantreiben, können gefördert werden, wenn sie sich thematisch in die Förderlinien 1 bis 3 einsortieren lassen.

Technologietransfer-Programm Leichtbau | So wird gefördert

Es werden Einzelprojekte und Verbundvorhaben gefördert. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen etc. Für Unternehmen ist mit Zuschlägen eine Förderung von bis zu 80% auf die zuwendungsfähigen Kosten möglich. Für Projektpartner aus der Wissenschaft kann für nicht-wirtschaftliche Tätigkeiten ein höherer Fördersatz gelten.

Das Programm ist auf zehn Jahre angelegt. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen können jeweils zum 01. April bzw. zum 01. Oktober eines Jahres eingereicht. Wird die Skizze positiv evaluiert, ist anschließend noch ein förmlicher Förderantrag einzureichen. Die Projekte sollen in der Regel nicht länger als 36 Monate laufen.

Leichtbau Ihr Thema? Sie planen ein Entwicklungsprojekt oder Demonstrationsvorhaben dazu und interessieren sich deshalb für diese Fördermöglichkeit? Dann sprechen Sie bitte unsere Expertinnen und Experten an. Wir erarbeiten einen aussichtsreichen Förderantrag für Sie und unterstützen Sie auch gerne bei der Suche nach geeigneten Projektpartnern.

P.S.: Kennen Sie schon unsere Road to Innovation Success?