Wasser Extremereignisse

Das Bundesforschungsministerium BMBF geht davon aus, dass es durch den Klimawandel in Zukunft auch in Deutschland zu mehr hydrologischen Extremen kommen wird. Da Starkregen, Hochwasser und Dürreperioden zu schweren Schäden führen, will das Ministerium jetzt die Entwicklung neuer Verfahren, Konzepte und Strategien für ein Management von Wasser-Extremereignissen sowie deren pilothafte Umsetzung fördern. Ist das Ihr Thema? Dann beantragen Sie mit PNO Consultants diese BMBF-Förderung für Ihr Projekt.

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  • Gefördert werden Verfahren, Konzepte, Strategie (inkl. pilothafter Umsetzung)
  • Förderung von Verbundprojekten
  • Fristverlängerung: Einreichung von Projektskizzen jetzt bis zum 29.07.20

Die Förderbekanntmachung „Wasser-Extremereignisse“ erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms Wasser:N (externer Link). Da das BMBF praxisnahe, vor Ort verwertbare Ergebnisse erwartet, richtet sich die Bekanntmachung an Konsortien, die Akteure aus der Wirtschaft und von Einrichtungen der Kommunen und Länder einbeziehen. Die Konsortien können sich mit folgenden Themen befassen.

Digitale Instrumente für Monitoring, Analyse, Vorhersage und Kommunikation

Die Erfassung, Übermittlung und Verarbeitung von Daten spielt eine Schlüsselrolle für die bessere Vorbereitung auf das Eintreten hydrologischer Extremsituationen sowie eine rechtzeitige Warnung und ein abgestimmtes Management im Ereignisfall. Die Fortschritte im Bereich der Digitalisierung bieten hier vielversprechende Chancen. Um Daten optimal nutzen zu können, sind in diesem Zusammenhang auch Verbesserungen des Datenmanagements anzustreben.

  • Verbesserung von Werkzeugen zur Vorhersage hydrologischer Extremsituationen
  • Bereitstellung von Instrumenten für ein umfassendes Risikomanagement von Einrichtungen zur Wasserver- und Abwasserentsorgung
  • Systematisches und konsistentes Schadensmonitoring unter Berücksichtigung gesundheitlicher, ökonomischer und ökologischer Aspekte
  • usw.

Risikomanagement gegensätzlicher hydrologischer Extreme

Der Umgang mit unterschiedlichen hydrologischen Extremen erfordert die Entwicklung geeigneter Management-Strategien. Dabei wird vor allem nach Ansätzen gesucht, die sich sowohl bei Wasserüberschuss- als auch bei Wassermangelsituationen als tragfähig erweisen. Extreme Bedingungen können auch durch die Kombination von Ereignissen entstehen (z. B. mehrere aufeinander folgende Trockenperioden, Niederschlagsereignis nach einer Trockenperiode).

  • Systematische Wirkungsanalyse der seit der Jahrtausendwende umgesetzten Vorsorgekonzepte und Schutzmaßnahmen
  • Untersuchung von Verlauf und Auswirkungen von Wasser-Extremereignissen
  • Entwicklung geeigneter Management-Strategien zur Anpassung und Minderung der Folgen von Wasser-Extrem­ereignissen
  • usw.

Urbane extreme Wasserereignisse

In dicht besiedelten urbanen Räumen sind die potenziellen Auswirkungen von Extremereignissen aufgrund der hohen Bevölkerungs- und Bebauungsdichte und der Akkumulation von Werten besonders groß. Der Umgang mit Sturzfluten infolge von Starkregen, die Abmilderung von Hitze in Innenstädten sowie die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der Wasserinfrastruktur auch in hydrologischen Extremsituationen sind daher wichtige Aspekte der öffentlichen Gefahrenvorsorge. Die Verzahnung des urbanen Raums mit dem Umland muss dabei im Auge behalten werden.

  • Entwicklung widerstandsfähiger und nachhaltiger urbaner Wasserinfrastrukturen
  • Einbeziehung multifunktionaler Flächen als Elemente der städtischen Freiraumplanung, Ausbau blauer, grüner Infrastruktur als Anpassung an vermehrt auftretende hydrologische Extreme
  • Untersuchungen zum Einfluss hydrologischer Extremereignisse auf die stoffliche, hygienische Belastung sowie die ökologische Degradation urbaner Gewässer
  • usw.

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Wasser Extremereignisse | So fördert das BMBF Ihr Projekt

Gefördert werden Verbundprojekte mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis. Antragsberechtigt sind u.a. Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes. Für Unternehmen gilt in der Regel ein Fördersatz von 50% auf die zuwendungsfähigen Kosten.

Das Antragsverfahren ist zweistufig und startet mit einer Projektskizze, die spätestens zum 29.07.20 eingereicht werden muss. Wird die Skizze positiv evaluiert, ist anschließend ein förmlicher Förderantrag einzureichen.

Sie beschäftigen sich mit hydrologischen Extremen? Sie planen ein entsprechendes Projekt dazu und interessieren sich deshalb für diese Förderbekanntmachung? Dann sprechen Sie bitte unsere Expertinnen und Experten an. Wir erarbeiten einen aussichtsreichen Förderantrag für Sie.

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