Zucker-Fett-Salz reduzieren

Lässt sich die Menge an Zucker-Fett-Salz in Lebensmitteln reduzieren oder leiden darunter Qualität und Marktakzeptanz? Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) fördert jetzt FuE-Projekte, die die Reduktion von Zucker-Fett-Salz in verarbeiteten Lebensmitteln und in Mahlzeiten in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung zum Ziel hat.

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  • Förderung von Einzelprojekten und Verbundvorhaben.
  • Antragsberechtigt sind kleine, mittlere und große Unternehmen.
  • Antragstellung bis zum 12.06.19.

In Deutschland produzierte Lebensmittel erfüllen heute die allerhöchsten Qualitätsansprüche. Zunehmend kritisch wird allerdings die Menge an Zucker-Fett-Salz in verarbeiteten Lebensmitteln oder Mahlzeiten in der Gastronomie oder Gemeinschaftsverpflegung gesehen. Die Reduzierung der Menge dieser Zutaten soll eine Möglichkeit darstellen, weitverbreiteten Krankheiten (Bluthochdruck , Diabetes usw.) entgegenzuwirken.

Zucker-Fett-Salz lässt sich aber nicht ohne Weiteres reduzieren. Schließlich sind diese Zutaten für Geschmack, Textur, Haltbarkeit usw. wichtig. Deshalb können zum Beispiel viele sogenannte Light-Produkte auch nicht wirklich mit ihren Vorbildern mithalten.

Das BMEL will die Lebensmittelindustrie deshalb jetzt mit einer neuen Förderbekanntmachung  bei der Reduzierung von Zucker-Fett-Salz in ihren Produkten unterstützen.

  • Innovative Technologien oder Verfahren, deren Einsatz es erlaubt, die zugesetzte Menge Salz, Fett (insbesondere gesättigte Fettsäuren und trans-Fettsäuren) oder Zucker in Lebensmitteln oder bei der Zubereitung von Mahlzeiten zu reduzieren.
  • Innovative Technologien oder Verfahren, durch deren Einsatz in verarbeiteten Lebensmitteln oder zubereiteten Mahlzeiten das Fettsäurenprofil optimiert, der Ballaststoffgehalt erhöht oder der Gehalt von industriell bedingten trans-Fettsäuren verringert werden kann.
  • Neuartige oder natürliche Stoffe, einschließlich bei der Lebensmittelverarbeitung anfallende Rest- oder Nebenprodukte, die geeignet sind, Zucker, gesättigte Fettsäuren, trans-Fettsäuren oder Salz in verarbeiteten Lebensmitteln oder Mahlzeiten zu ersetzen bzw. zu reduzieren.
  • Innovative Verfahren oder Stoffe, die die (multi-)sensorische Wahrnehmung eines Lebensmittels oder einer Mahlzeit dahingehend verändern oder verstärken, dass der Gehalt an Zucker, gesättigten Fettsäuren, trans-Fettsäuren oder Salz reduziert werden kann.
  • Innovative (gegebenenfalls digitale) Technologien oder Verfahren, die in der gesamten Verwertungskette zum Einsatz kommen können und einen Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten leisten.
  • Innovative (gegebenenfalls digitale) Technologien zur Wissensvermittlung und Stärkung der Ernährungskompetenz oder zur Aus- und Weiterbildung für Lebensmittelhersteller und Gewerbetreibende in der Außer-Haus- und Gemeinschaftsverpflegung, mit dem Ziel, das Ernährungsverhalten der Bevölkerung zu verbessern.

Achtung: Die Innovationen dürfen nicht dazu führen, dass die sensorischen Eigenschaften oder die Qualität (z.B.  Verarbeitungseigenschaften, Haltbarkeit) der Lebensmittel oder Mahlzeiten leiden bzw. der energetische Input erheblich erhöht wird.

Es werden Einzelprojekte und Verbundprojekte mit mehreren Partnern gefördert. Antragsberechtigt sind kleine, mittlere und große Unternehmen mit Niederlassung in Deutschland. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sind ebenfalls antragsberechtigt, wenn Sie hinreichend mit Unternehmen kooperieren.

Für Unternehmen ist ein Fördersatz von max. 50% auf die zuwendungsfähigen Kosten realistisch. Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) kann ein höherer Fördersatz gewährt werden.

Das Antragsverfahren ist zweistufig und startet mit einer Projektskizze, die bis zum 12.06.19 eingereicht werden muss. Wird diese Skizze positiv evaluiert, ist anschließend ein förmlicher Förderantrag einzureichen.

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  • Brauereien und Mälzereien,
  • Hersteller von Convenience Food und Tiefkühlkost,
  • Hersteller von Fleischprodukten,
  • Molkereien,
  • Obst- und Gemüseverarbeiter,
  • Hersteller von Snacks und Süßwaren,

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