BMWi erweitert Effizienzförderung für die Wirtschaft

Am 01.11.21 treten zwei neue BMWi-Förderrichtlinien in Kraft. Beide Richtlinien verbessern und erweitern die Effizienzförderung für die Wirtschaft. Neben Energieeffizienz wird künftig auch Ressourceneffizienz gefördert. Zudem werden die Förderbedingungen vor allem für Klein- und Mittelständler verbessert.

unternehmen, die ihre energieeffizienz steigern, werden gefördert

Konkret geht es um die Förderrichtlinien

  • Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit sowie
  • Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz – Förderwettbewerb.

Die aktuelle Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft EEW ist das zentrale BMWi-Förderprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz in der Industrie. Mit mittlerweile über 10.000 Anträgen pro Jahr hat sich die EEW seit Einführung in 2019 als erfolgreiches Förderprogramm für Energieeffizienz und erneuerbare Prozesswärme etabliert. Aufgrund des gestiegenen Ambitionsniveaus, insbesondere im Rahmen des Klimaschutzgesetzes, wird die EEW jetzt novelliert und erweitert. Erstmals werden auch Maßnahmen im Bereich Ressourceneffizienz gefördert. Deshalb wird das Programm in Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft umbenannt.

Studien zeigen, dass durch den effizienteren Einsatz von Ressourcen ein enormes Potential zur Reduktion von Emissionen und Energieverbräuchen liegt. Die neue EEW hebt dieses Potential. Unter dem neuen Fördergegenstand Ressourceneffizienz sind erstmalig u.a.

  •  Investitionen in Anlagen förderfähig, die zu einem geringeren Materialverbrauch (z.B. Stahl) führen sowie
  • Anlagen zur Herstellung und betriebsinternen Verwendung eines Rezyklats.

Zur Unterstützung von Unternehmen bei der Planung und Umsetzung der eigenen Transformation hin zur Klimaneutralität, wird als weiterer neuer Fördergegenstand die Erstellung von Transformationskonzepten gefördert. Darüber können sich Unternehmen auch eine CO2-Bilanzierung und -zertifizierung fördern lassen.

Erheblich verbessert werden auch die Förderbedingungen in anderen Bereichen des Programms. So wird die Förderquote für Maßnahmen zur außerbetrieblichen Abwärmenutzung um 10% erhöht.

Auch die zweite Förderrichtlinie Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz – Förderwettbewerb wird deutlich erweitert. Die maximale Förderquote wird von 50% auf 60% angehoben. Außerdem wird das Budget der einzelnen Wettbewerbsrunden deutlich erhöht.

Weitere Verbesserungen, wie ein erleichterter Zugang zur Förderung im Bereich Digitalisierung, Energie- und Ressourceneffizienz und bessere Förderbedingungen für Projekte zur Reduktion des Stromverbrauchs ermöglichen zusätzliche CO2-Einsparungen.

Anträge auf Förderung können ab dem 01.11.21 gestellt werden. Lassen Sie sich von PNO Consultants bei der Antragstellung unterstützen. Sie können dann von unserer breiten Erfahrung mit dem EEW, auch in der Wettbewerbsvariante, profitieren. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.

PNO-Kunde beim Wettbewerb Energieeffizienz erfolgreich