Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2020

Der Bewerbungszeitraum für den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2020 ist vom 15. Januar bis 21. Februar 2020.

 

Mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis zeichnet das Bundeswirtschaftsministerium BMWi herausragende Lösungen aus, die aufzeigen, wie die Effizienz der Nutzung von Rohstoffen und Material gesteigert und somit die Kosten mit innovativen Ansätzen in Entwicklung, Konstruktion und Produktion in der Unternehmenspraxis einschließlich des Bereichs der Rohstoffgewinnung reduziert werden können. Dies sind beispielsweise Maßnahmen

  • zur Rohstoffgewinnung, -aufbereitung mit optimierten Ausbringungsraten (auch von Beiprodukten, Reduzierung von Reststoffen),
  • zur Substitution von Rohstoffen,
  • zum Produktdesign (verringerter, veränderter Rohstoffbedarf, bessere Recyclingfähigkeit),
  • zur Erhöhung der Lebensdauer von Produkten,
  • zur Optimierung von Produktionsprozessen, Einführung neuer Prozesse, die den Gesamtrohstoffbedarf senken,
  • zur Neugestaltung des Produktionsumfelds (z.B. Intralogistik, Verpackungen),
  • zum Recycling, Kreislaufführung von Rohstoffen,
  • zur Reduktion der Entsorgungs-/ Emissionsmengen für Abfälle oder der Nutzung dieser Stoffe,
  • bei denen Dienstleistungen mit reduziertem Materialaufwand erbracht werden.

Um den Preis können sich Unternehmen (max. 1.000 Mitarbeiter, Sitz in Deutschland) gemeinnützige Forschungseinrichtungen bewerben. Bis zu vier Unternehmen sowie eine Forschungseinrichtung sollen ausgezeichnet werden. Die Preisverleihung findet im Sommer 2020 in Berlin statt.

Weitere Informationen zum Rohstoff-Effizienzpreis finden Sie auf der offiziellen Webseite (externer Link).

Übrigens: Für Forschung, Entwicklung und Innovation in Sachen Rohstoff- oder Materialeffizienz können Sie Fördermittel beantragen. Sprechen Sie unsere Fördermittelexperten und -expertinnen an, wenn Sie ein entsprechendes Projekt planen. Wir prüfen die Förderchancen und erarbeiten ggf. einen aussichtsreichen Förderantrag für Sie. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.

Bildquelle: BMWi