Erster CEF-Transport-Call veröffentlicht

Der lang erwartete erste Transport-Call im Rahmen der neuen Connecting Europe Facility 2021-2027 wurde letzte Woche veröffentlicht. Bis zum 19.01.22 können Unternehmen die europäische CEF-Förderung für Projekte zur Verbesserung und Stärkung des transeuropäischen Verkehrsnetzes TEN-V beantragen.

cef connecting europe facility

Das ist die Connecting Europe Facility

Die Connecting Europe Facility CEF ist das zentrale Finanzierungsinstrument der EU für die Entwicklung leistungsfähiger, nachhaltiger und effizient verknüpfter transeuropäischer Verkehrs- und Energienetze sowie digitaler Dienste.

Dafür ist CEF im Zeitraum von 2021 bis 2027 mit einem Gesamtbudget von rd. 33,71 Mrd. EUR ausgestattet, das sich wie folgt auf die einzelnen Bereiche aufteilt:

  • Verkehr 25,81 Mrd. EUR
  • Energie 5,84 Mrd. EUR
  • Digitales 2,07 Mrd. EUR

CEF 2021-2027 will Synergien betonen und sektorübergreifende Ansätze fördern, zum Beispiel vernetzte und automatisierte Mobilität. Nicht zuletzt soll CEF einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die EU ihr Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 erreicht.

Mit CEF-Transport sollen gezielt Investitionen in die Entwicklung eines robusten und modernen europäischen Verkehrsnetzes angeregt werden. Dafür stehen im Mehrjahresprogramm 2021-2027 fast 26 Mrd. EUR zur Verfügung. Davon entfallen 6 Mrd. EUR auf den ersten Call. Weitere Calls folgen jährlich im dritten Quartal eines Jahres.

Für welche Projekte ist CEF Transport interessant?

CEF Transport ist offen für öffentliche und private Projekte, die der Verbesserung und Stärkung des europäischen Verkehrsnetzes dienen (Schiene, Binnenschifffahrt, nachhaltiger Straßenverkehr, multimodale Logistikplattformen, See- und Binnenhäfen).

Wichtige Themen des neuen Arbeitsprogramms sind:

  • Lücken im Netz schließen
  • Beseitigung bestehender Infrastrukturengpässe
  • Verbesserung der grenzüberschreitenden Infrastruktur
  • Einführung intelligenter Anwendungen im Verkehr (z.B. ERTMS, ITS, SESAR, RIS)
  • Nachhaltige Gestaltung des Verkehrsnetzes durch den Ausbau der erforderlichen Infrastruktur für alternative Kraftstoffe
  • Förderung der Sicherheit im Netz
  • Erhöhung der Widerstandsfähigkeit des Netzes (z.B. im Hinblick auf den Klimawandel und Naturkatastrophen).

Projektarten in CEF Transport

Studies dienen der Vorbereitung groß angelegter Investitionsvorhaben, zum Beispiel durch Umweltstudien, technischen Studien oder der Vorbereitung von Ausschreibungen. Im Rahmen von Works-Projekten werden große Investitionsvorhaben realisiert.

Welche Förderbedingungen sind zu beachten?

Für die Beantragung eines Zuschusses der CEF Transport gelten mehrere Bedingungen. Ein Projekt muss unter anderem die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Das Projekt hat eine maximale Laufzeit von 3 Jahren (Studies) oder 5 Jahren (Works)
  • Das jeweilige Ministerium für Infrastruktur und Umwelt muss das Projekt genehmigen.
  • Der beantragte Zuschuss beträgt mindestens 1 Million Euro.
  • usw.

Die Höchstsätze der Zuschüsse liegen zwischen 30% (Arbeiten) und 50% (Studien). Darüber hinaus gibt es einen maximalen Zuschuss von 50% für die Durchführung von Projekten, die sich auf grenzüberschreitende Infrastrukturen oder die Binnenschifffahrt konzentrieren.

Der Text stammt im Original von unserer Schwesterfirma EGEN. Weitere Infos zur Connecting Europe Facility CEF finden Sie auf unser Programmseite (siehe unten). Sprechen Sie uns an, wenn Sie weitere Fragen haben, oder sich an diesem Call beteiligen wollen.

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