Fördermittel für Mobilität mit Wasserstoff

Wasserstoff ist ein herausragender Energieträger der Energiewende. Deshalb hat die Bundesregierung auch die Nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet, die die Produktion und Nutzung von Grünem Wasserstoff in Deutschland entscheidend voranbringen soll. Mit zwei neuen Förderaufrufen unterstützt das Bundesverkehrsministerium BMVI jetzt die Nutzung von Wasserstoff für Mobilitätsanwendungen.

triebwagen mit wasserstoffantrieb

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Beide Förderaufrufe basieren auf der Förderrichtlinie Marktaktivierung. Diese soll Produkten, die zwar die technische Marktreife erzielt haben, am Markt aber noch nicht wettbewerbsfähig sind, Schub verleihen.

Die Förderquoten beim Aufruf für Flurförderzeuge betragen maximal 40 Prozent der Mehrkosten für innovative Lösungen im Vergleich zur konventionellen Technologie. Bei der Förderung des Elektrolyseurs handelt es sich um bis zu 45 Prozent der Gesamtinvestitionsausgaben. Für mittlere Unternehmen kann die Beihilfe um zehn, für kleine Unternehmen um 20 Prozent erhöht werden.

Mobilität mit Wasserstoff | Förderaufruf Elektrolyse

Gefördert werden Elektrolyseanlagen mit einer Mindestleistung der Gesamtanlage von 250 KWel und einer Abnahme im Verkehrsbereich. Förderfähig ist auch die Transportinfrastruktur (Trailer, Pipelines usw.), um den Wasserstoff zum Verbraucher transportieren zu können.

Es muss sichergestellt werden, dass die Elektrolyseanlagen mit Strom aus 100% regenerativen Energien betrieben werden. Entsprechende Förderanträge müssen bis zum 20.11.20 eingereicht werden.

Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen und des Privatrechts sowie natürliche Personen soweit sie wirtschaftlich tätig sind. Unternehmen können also unabhängig von ihrer Größe gefördert werden. Der Fördersatz hat eine Höhe von 45% auf die zuwendungsfähigen Kosten. Kleine und mittlere Unternehmen können einen Zuschlag auf den Fördersatz erhalten.

Mobilität mit Wasserstoff | Förderaufruf Flurförderzeuge

Gefördert werden Flurförderzeug-Flotten mit Brennstoffzellenantrieb, die für den Betrieb notwendige Betankungsinfrastruktur sowie die On-Site-Erzeugung von Wasserstoff mittels Elektrolyse. Entsprechende Förderanträge müssen bis zum 20.11.20 eingereicht werden.

Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen und des Privatrechts sowie natürliche Personen soweit sie wirtschaftlich tätig sind. Unternehmen können also unabhängig von ihrer Größe gefördert werden. Für Fahrzeuge und Betankungsinfrastruktur gilt ein Fördersatz von 40% auf die zuwendungsfähigen Kosten, für Elektrolyseure ein Fördersatz von 45%. Kleine und mittlere Unternehmen können einen Zuschlag auf den Fördersatz erhalten.

Interessieren Sie sich für diese Förderbekanntmachungen? Dann sprechen Sie uns an. Wir erörtern die Förderchancen Ihres Projektes und erarbeiten ggf. einen aussichtsreichen Förderantrag für Sie.