Kommission beschließt Work Programme für Horizon Europe

Die EU-Kommission hat das wichtigste Arbeitsprogramm für Horizon Europe für den Zeitraum 2021-2022 angenommen, in dem die Ziele und spezifischen Themenbereiche dargelegt sind, für die Mittel in Höhe von insgesamt 14,7 Mrd. EUR bereitgestellt werden.

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Quelle (externer Link)

„Diese Investitionen werden den ökologischen und den digitalen Wandel beschleunigen und zu einer nachhaltigen Erholung von der Coronavirus-Pandemie und zur Resilienz der EU bei Krisen in der Zukunft beitragen. Mit diesen Investitionen werden europäische Forschende mit Stipendien, Ausbildungsmaßnahmen und Austauschprogrammen unterstützt, stärker vernetzte und effizientere europäische Innovationssysteme aufgebaut und Forschungsinfrastrukturen von Weltrang errichtet. Darüber hinaus werden sie europa- und weltweit für eine höhere Beteiligung sorgen und gleichzeitig den Europäischen Forschungsraum stärken.

Mit Horizon Europe rücken Klimaneutralität und eine Führungsrolle im Bereich Digitales näher

„Fast vier von zehn Euro – insgesamt etwa 5,8 Mrd. EUR – werden in Forschung und Innovation und damit in den europäischen Grünen Deal und die Verpflichtung der Union, die EU bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen, investiert. Mit den Mitteln werden Projekte unterstützt, die die Wissenschaft bei der Bekämpfung des Klimawandels voranbringen sollen und auf Lösungen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und zur Anpassung an den Klimawandel abzielen. Beispielsweise werden die Maßnahmen den Übergang zu sauberer Energie und Mobilität auf nachhaltige und faire Weise beschleunigen, zur Anpassung der Lebensmittelsysteme beitragen, die Kreislaufwirtschaft und die Bioökonomie unterstützen, natürliche Kohlenstoffsenken in Ökosystemen erhalten und verbessern und die Anpassung an den Klimawandel fördern.

Zu den zentralen Zielen des Programms, in dem eine erhebliche Aufstockung der Mittel für den Bereich Digitales vorgesehen ist, gehört außerdem, dass dieses Jahrzehnt tatsächlich zur Digital Decade wird und dass die Grundlagen für neue digitale Unternehmen auch in fernerer Zukunft gelegt werden. So wird es beispielsweise dazu beigetragen, das volle Potenzial digitaler Instrumente und datengestützter Forschung und Innovation in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Medien, Kulturerbe und Kreativwirtschaft, Energie, Mobilität und Lebensmittelerzeugung zu maximieren, die Modernisierung von Industriemodellen zu unterstützen und die führende Rolle der europäischen Industrie zu stärken. Die Entwicklung zentraler Digitaltechnologien wird im Zeitraum 2021-2022 mit rund 4 Mrd. EUR unterstützt.

Schließlich sind in diesem Arbeitsprogramm Investitionen von rund 1,9 Mrd. EUR für die Behebung der unmittelbaren wirtschaftlichen und sozialen Schäden, die durch die Coronavirus-Pandemie verursacht wurden, vorgesehen. Im Einklang mit NextGenerationEU werden die Mittel dazu beitragen, ein Post-Corona-Europa aufzubauen, das nicht nur grüner und digitaler ist, sondern auch resilienter gegenüber aktuellen und künftigen Herausforderungen. Dabei geht es auch um Themen, die auf eine Modernisierung der Gesundheitssysteme oder einen Beitrag zu Forschungskapazitäten, insbesondere auf dem Gebiet der Impfstoffentwicklung, abzielen.

Internationale Zusammenarbeit für größere Wirkung: strategisch, offen und auf Gegenseitigkeit beruhend

Die internationale Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Innovation ist von entscheidender Bedeutung, wenn es gilt, die globalen Herausforderungen zu bewältigen und Europa Zugang zu Ressourcen, Know-how, wissenschaftlicher Exzellenz, Wertschöpfungsketten und Märkten, die in anderen Teilen der Welt entwickelt werden, zu erschließen. Im Mai 2021 präsentierte die Kommission ihren „Globalen Ansatz für Forschung und Innovation – Europas Strategie für internationale Zusammenarbeit in einer sich verändernden Welt“, mit dem die EU Lösungen anbieten und globale Antworten auf globale Herausforderungen auf der Grundlage von Multilateralismus, Offenheit und Gegenseitigkeit finden möchte.

Das Arbeitsprogramm für Horizon Europe für den Zeitraum 2021-2022 umfasst gezielte Maßnahmen, um die Zusammenarbeit durch multilaterale Initiativen in Bereichen wie biologische Vielfalt und Klimaschutz, Umweltbeobachtung, Meeresforschung oder globale Gesundheit zu unterstützen und zu stärken. Ferner sieht es gezielte Maßnahmen mit wichtigen Partnern außerhalb der EU vor, wie zum Beispiel erstmalig eine ambitionierte und umfassende „Afrika-Initiative“.

Horizon Europe steht der Welt grundsätzlich offen. Die Assoziierung von Nicht-EU-Ländern mit Horizon Europe wird den geografischen Anwendungsbereich des Gesamtprogramms erweitern und Forschern, Wissenschaftlern, Unternehmen, Einrichtungen oder anderen interessierten Stellen zusätzliche Möglichkeiten zur Teilnahme bieten, wobei im Allgemeinen dieselben Bedingungen gelten wie für Teilnehmer aus den Mitgliedstaaten. Damit die strategischen Vermögenswerte, die Interessen, die Autonomie oder die Sicherheit der EU gewahrt bleiben, wird die Teilnahme am Programm im Einklang mit Artikel 22 Absatz 5 der Verordnung über Horizon Europe im Fall einiger weniger Maßnahmen beschränkt sein. Eine solche Beschränkung wird – im Einvernehmen mit den Mitgliedstaaten und unter vollkommener Einhaltung der von der EU im Rahmen bilateraler Abkommen eingegangen Verpflichtungen – Ausnahmecharakter haben und hinreichend begründet werden.“

Hier geht´s zur offiziellen Pressemitteilung der EU-Kommission (externer Link).

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Quelle Bild: Pixabay