Neue Förderung für die Dekarbonisierung in der Industrie

Zum 01.01.21 ist das neue Förderprogramm Dekarbonisierung in der Industrie des Bundesumweltministeriums BMU in Kraft getreten. Das Förderprogramm soll energieintensiven Branchen (Stahl, Zement, Kalk, Chemie, Nichteisenmetalle usw.) dabei helfen, prozessbedingte Treibhausgasemissionen durch den Einsatz innovativer Klimaschutztechnologien weitgehend zu reduzieren. Bis 2024 stehen für das Programm insgesamt rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung.

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Spätestens 2050 soll die deutsche Wirtschaft klimaneutral sein. Dafür müssen wir heute schon entschlossen die Weichen stellen.“

Die energieintensive Industrie verursacht durch hohe energie- und prozessbedingte CO2-Emissionen einen Anteil von circa 20% an den deutschen Treibhausgasemissionen. Die Vermeidung von prozessbedingten Emissionen ist eine besonders große Herausforderung, da hierfür häufig gänzlich neue Verfahren entwickelt und eingesetzt werden müssen. Im Rahmen des neuen Förderprogramms Dekarbonisierung in der Industrie werden sowohl

  • Erforschung und Entwicklung,
  • Erprobung und Demonstration, als auch
  • Investitionen

in innovative Klimaschutztechnologien, die zur Vermeidung von prozessbedingten Treibhausgasemissionen der energieintensiven Industrie beitragen, gefördert. Das BMU setzt damit eine der zentralen Maßnahmen des Klimaschutzplans 2050, des Klimaschutzprogramms 2030 und der Nationalen Wasserstoffstrategie um.

Hier geht es zur offiziellen Webseite des BMU (externer Link).

Ausführlich Informationen zu diesem Förderprogramm finden Sie jetzt auf unserer neuen Programmseite.