Neuer Call Bioeconomy in the North 2022

Im Rahmen der Förderinitiative Bioeconomy in the North gibt es eine neue Ausschreibung. Sie richtet sich an Verbünde, die neue holzbasierte Bioraffineriekonzepte und Produkte erforschen und entwickeln wollen.

Bioeconomy in the North Call 2022

Mit der Nationalen Bioökonomiestrategie will die Bundesregierung den Wandel zu einer an natürlichen Stoffkreisläufen orientierten, nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise zu unterstützen. Um die Potenziale der Bioökonomie zu heben, unterstützt das BMBF unter anderem auch Forschungsvorhaben mit internationalen Partnern wie die 2017 gegründete Initiative Bioeconomy in the North mit Partnern aus

  • Finnland,
  • Norwegen,
  • Schweden,
  • Kanada und
  • Deutschland

an. Ziel der BiN-Maßnahme ist es, Forschung und Innovation zu neuen Produkten und Dienstleistungen aus Non-Food-/Non-Feed-Biomasseressourcen Nordeuropas und Kanadas mithilfe der Förderung von internationalen Verbundvorhaben zu unterstützen und damit die Umsetzung der Nationalen Bioökonomiestrategie zu stärken.

Forstwirtschaft im Fokus der neuen Ausschreibung

Die neue Ausschreibung Bioeconomy in the North 2022 fokussiert auf die Forstwirtschaft. Diese ist neben der Landwirtschaft der zweitwichtigste Wirtschaftszweig, der biogene Rohstoffe für die Bioökonomie bereitstellt. Ziel der Ausschreibung ist es, die Nutzung von Holz auszuweiten, um damit neue innovative Hightech-Produkte aus Holz und Holzbestandteilen in den Markt zu bringen.

Gefördert werden sollen deshalb FuE-Vorhaben zu zwei Schwerpunkten:

  • Zum einen geht es um aus Holz gewonnene Materialien, die als Grundlage für verbesserte Verfahren und Produkte dienen: Dazu gehören Vorhaben, die neue Bioraffineriekonzepte für Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie, die Optimierung von Bioraffinerieprozessen hinsichtlich Energie- und Wasserverbrauch, Rohstoffeffizienz und Abfallreduzierung sowie die Entwicklung von Produkten mit hohem Mehrwert durch Gewinnung und Herstellung von Naturstoffen adressieren.
  • Der zweite Schwerpunkt stellt neue holzbasierte Produkte in den Fokus. Hier zielt die Förderung auf Vorhaben ab, die sich der Entwicklung nachhaltiger, hochwertiger Verbraucherprodukte auf Holzbasis, der Wertschöpfung durch Digitalisierung und Funktionalisierung bei der Entwicklung von Holzwerkstoffen und der Verbesserung von Produkten auf Holzbasis, einschließlich Holzwerkstoffen und Verbundwerkstoffen widmen.

Gefördert werden Verbundprojekte mit mindestens drei Partnern aus mindestens drei der beteiligten Länder, darunter mindestens einem Industriepartner. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, Hochschulen und Forschungszentren.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Projektskizzen können bis zum 04.05.22 eingereicht werden. Die Laufzeit der Projektförderung beträgt bis zu drei Jahre.

Interessieren sich für die Bioeconomy in the North 2022 Förderbekanntmachung? Dann sprechen Sie bitte unsere Expertinnen und Experten an. Wir erarbeiten einen aussichtsreichen Förderantrag für Sie.

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Klimaschutz durch Bioökonomie