Reallabor der Energiewende bringt Wasserstoff voran

Mit WESTKÜSTE100 geht ein neues Reallabor der Energiewende an den Start, das erste mit Fokus auf Wasserstofftechnologien. Mit den Reallaboren der Energiewende beschleunigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Anwendung von Innovationen aus der Forschung in der Praxis.

BMWi-Pressemitteilung vom 03.08.20

Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie hat die Bundesregierung im Juni 2020 beschlossen, Wasserstoff als Energieträger der Zukunft im Energiesystem zu verankern und die industriepolitischen Potenziale zu erschließen. Die Strategie setzt ambitionierte Ziele und sieht verschiedene Maßnahmen vor, um Erzeugung, Transport und Nutzung von Wasserstoff schneller voranzubringen.

Die Reallabore der Energiewende sind Teil des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung. Im Rahmen des Programms fördert der Bund Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die neue Technologien und Lösungen für die Energiewende erarbeiten und unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab umsetzen.

Im Reallabor WESTKÜSTE100 in Schleswig-Holstein liegt der Fokus auf der Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. Die beteiligten Expertinnen und Experten testen zusätzlich, wie die Einspeisung von Wasserstoff in das Gasnetz, der sichere Transport sowie die zuverlässige Speicherung des Wasserstoffs in einer unterirdischen Kaverne gelingen kann.

Darüber hinaus untersuchen die Projektpartner, wie das Nebenprodukt Sauerstoff den Verbrennungsprozess des Zementwerks Lägerdorf emissionsärmer und damit klimafreundlicher machen kann. Im Sinn einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft wird das im Verbrennungsprozess entstehende Kohlenstoffdioxid überdies als Rohstoff eingesetzt, um den chemischen Grundstoff Methanol herzustellen. Die Erkenntnisse sollen auf andere Anwendungsfälle übertragbar sein.

Hier geht es zur kompletten BMWi-Pressemitteilung.

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