Materialien für Prozesseffizienz

Die neue Förderbekanntmachung Materialien für Prozesseffizienz des Bundesforschungsministeriums beschäftigt sich mit innovativen Katalysator- und Membranmaterialien. Interessiert? Der nächste Schritt zur Antragstellung ist ganz einfach: Sprechen Sie uns jetzt an!

Materialien für Prozesseffizienz

Im Fokus steht für das BMBF dabei die Entwicklung von innovativen Katalysator- und Membranmaterialien, um energie- und CO2-reiche Prozesse effizienter und nachhaltiger zu gestalten oder durch nachhaltigere Alternativen zu ersetzen. Durch Nutzung der Effizienzpotenziale sollen industrielle Prozesse auf allen Wertschöpfungsebenen mit gleicher oder höherer Leistung bei gleichzeitig reduziertem Ressourceneinsatz geführt, unerwünschte Produkte minimiert oder einer Nutzung im Kreislauf zugeführt werden.

Das Ministerium nennt eine Reihe von möglichen Förderthemen:

Katalysatormaterialien, Katalysatoreigenschaften, katalytische Prozesse

Die Katalyseforschung ist essentiell für das Erreichen effizienter industrieller Verfahren und nachhaltiger Wertschöpfungsketten wie auch zur signifikanten Einsparung von Energie und Vermeidung von Treibhausgasen. Durch die Verwendung von Katalysatoren werden Materialressourcen verantwortlicher und entsprechend ihres Wirkungsgrades optimal genutzt.

  • Nachhaltigere Syntheseverfahren (z.B. Reduktion des Edelmetallgehaltes, integrierte effizientere Rückgewinnungsverfahren, Vermeidung schädlicher Nebenprodukte,Einsatzstoffe)
  • Erhöhung der Zielprodukt-Selektivität von Katalysatorsystemen
  • Beiträge zum Umstieg auf elektrochemische Prozesse in der Katalyse (z.B. Elektro-, Photo- und Plasmakatalyse)
  • usw.

Membranmaterialien, Membraneigenschaften, membrangeführte Prozesse

Neue Membranmaterialien, effiziente Transport- und Trennprinzipien, selbstreinigende und -regenerierende Membranen bieten Potenziale für schonende Trennprozesse, sind nahezu universell in vielen Branchen einsetzbar und ermöglichen Stofftrennungen mit deutlich geringerem Energieeinsatz.

  • Entwicklung von temperaturstabilen Membranen
  • Erhöhung der Membranstabilität im Bereich Druck, Temperatur, chemische Beständigkeit (z.B. für neue thermische Anwendungen, lösungsmittelbasierte Prozesse)
  • Einsatz von Membranen in neue oder bestehende (katalytische) Prozesse
  • usw.

Wichtig: Es sollen nur anwendungsorientierte Projekte gefördert werden. Die darin entwickelten Katalysator- und Membranmaterialien sind immer in Verbindung mit dem Prozess und der Anwendung zu betrachten.

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen usw. Es werden nur Verbundprojekte gefördert. Rein wissenschaftliche Verbünde werden nicht gefördert

Welche Höhe hat die Förderung?

Für Unternehmen ist ein Fördersatz von max. 50% auf die zuwendungsfähigen Kosten realistisch. Für Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen gelten höhere Fördersätze.

Wie läuft die Antragstellung ab?

Das Antragsverfahren ist zweistufig und startet mit der Einreichung einer Projektskizze bis spätestens zum 31.03.23. Wird diese Skizze positiv evaluiert, muss anschließend noch ein förmlicher Förderantrag eingereicht werden.

Sie wollen diese Förderung beantragen? Der nächste Schritt ist ganz einfach: Sprechen Sie uns jetzt an!








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