Forschungszulage für alle

Forschungszulage für alle! Stimmt das? Ja, das stimmt. Über die FZulG können Unternehmen und Startups bis zu 1.000.000 EUR pro Jahr für Forschung, Entwicklung und Innovation bekommen. Lesen Sie hier alle wichtigen Fakten über die steuerliche Forschungsförderung.

mit pno consultants bekommen sie die forschungszulage für ihre innovativen projekte

Die Forschungszulage ist die Breitenförderung für alle innovativen Unternehmen und Startups

Mit der Forschungszulage, die Anfang 2020 mit dem Forschungszulagengesetz an den Start gegangen ist, will die Bundesregierung den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland attraktiver machen. Deshalb ist die Forschungszulage auch ausdrücklich als Breitenförderung konzipiert, die möglichst vielen Unternehmen in Deutschland zugutekommen soll.

Zulagenberechtigt sind grundsätzlich alle Steuerpflichtigen, die einkommenssteuer- oder körperschaftsteuerpflichtig und nicht von der Besteuerung befreit sind. Also auch Unternehmen und Startups jeglicher Größe. Ob tatsächlich Körperschaftssteuer gezahlt wird, spielt dabei übrigens keine Rolle, es kommt lediglich auf die Steuerpflicht an.

Von der Disruption bis zur Verbesserung bestehender Produkte

Für die Zulagenberechtigung spielt es außerdem auch keine Rolle, ob das Unternehmen zu einer Hightechbranche gehört oder zu einem klassischen Sektor der Wirtschaft. Die Forschungszulage ist tatsächlich für alle da.

Wichtig ist nur, dass ein Projekt durchgeführt wird, das sich entweder

  • der Grundlagenforschung oder
  • der industriellen Forschung oder
  • der experimentellen Entwicklung

zuordnen lässt. Darunter können Disruptionen fallen, die einen Markt total umkrempeln, aber auch die wesentliche Verbesserung von bestehenden Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen. Und natürlich auch viele Projekte, die sich zwischen diesen beiden Polen bewegen.

Praxisbeispiele zur Forschungszulage

Hier zwei Beispiele aus der Praxis, die illustrieren, für welche Projekte es die Forschungszulage gibt:

  1. Ein mittelständisches Unternehmen, das sich mit Software für Building Information Modelling beschäftigt, zahlte die Entwicklungskosten bislang komplett aus eigener Tasche. Durch einen erfolgreichen Antrag auf Forschungszulage konnten nun über 700.000 EUR als Entwicklungskosten geltend gemacht werden. Dies entspannt die Liquidität des Unternehmens, da nicht nur keine Körperschaftssteuer gezahlt werden muss, sondern auch ein echter Mittelzufluss zum Unternehmen erfolgt.
  2. Ein Großunternehmen entwickelt und produziert Hightech für die Automobilindustrie. Wegen seiner Größe konnte es für seine innovativen Lösungen bisher nur selten auf einschlägige FuE-Förderprogramme zugreifen. Mit der neuen Forschungszulage ist das anders. Schon die ersten Anträge auf FuE-Bescheinigung wurden bewilligt. Mit diesen kann jetzt die FZulG beim Finanzamt beantragt werden, was den finanziellen Entwicklungsaufwand des Unternehmens in den nächsten Jahren dämpfen wird.

Personalkosten in FuE-Projekten sind zu 100% anrechenbar

Bei der Forschungszulage können jährlich FuE-bezogene Kosten in Höhe von max. 4.000.000 EUR berücksichtigt werden. Dreh- und Angelpunkt sind dabei die Personalkosten, die in einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt anfallen. Die Personalkosten sind zu 100% anrechenbar.

Außerdem sind 60% der Kosten für FuE-Aufträge an Dritte anrechenbar. Also zum Beispiel Aufträge an eine Universität, ein Forschungszentrum oder ein anderes Unternehmen in Deutschland oder der EU.

Insgesamt kann jedes Unternehmen bis zu 1.000.000 EUR Forschungszulage pro Jahr bekommen.

Interessiert? PNO Consultants unterstützt Sie bei der Beantragung der Forschungszulage

Nutzen Sie unsere fast vierzigjährige Erfahrung bei der Erarbeitung von Förderanträgen, um sich die Forschungszulage zu sichern. Rufen Sie uns unter der Telefonnummer (0211) 650 400 20 an oder senden Sie uns eine Nachricht über das folgende Kontaktformular. Unser Experten für die Forschungszulage helfen Ihnen gerne weiter.

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