Forschungszulage ist laut VCI gut angelegtes Geld

Der VCI, der Verband der Chemischen Industrie, reagiert in einer Pressemitteilung auf den 2. Bericht des Bundesrechnungshofes zur Forschungszulage FZulG.

Verband der Chemischen Industrie sieht Forschungszulage positiv

In einer Pressemitteilung vom 29. Juni nimmt Berthold Welling, Geschäftsführer Recht und Steuern im VCI (externer Link), die Forschungszulage gegenüber der Kritik des Bundesrechnungshofes in Schutz. Dieser hält die Zulage für weder zielgenau noch rechtssicher.

Dazu Welling: „Bei der steuerlichen Forschungsförderung kommt es auf die Perspektive an. Wir sehen sie positiv – im Gegensatz zum Bundesrechnungshof: In der coronabedingten Krise war die Einführung dieses Instruments 2020 ein wichtiger Impuls, um die Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands weiter zu stärken.“ 

Der VCI verweist auf eine vorläufige Auswertung des Bundesfinanzministeriums, die eine vielversprechende Wirkung belegt: Danach kommt jeder vierte der eingegangenen Anträge für eine Forschungszulage von kleinen und mittelständischen Unternehmen KMU.

Welling: „Offensichtlich erreicht dieses Instrument genau das Ziel, Forschungsprojekte gerade bei den KMU voranzubringen.“

Studien belegen positiven Effekt der Forschungszulage

Laut VCI belegen Studien, dass die steuerliche Forschungsförderung zu höheren FuE-Budgets der Unternehmen und zu Wohlfahrtsgewinnen für den Staat führen. Betrage die Steuergutschrift 10%, dann führe jeder über Steuermittel eingesetzte Euro bei den Unternehmen zu zusätzlichen FuE-Aufwendungen von 1,25 EUR. „Die steuerliche Forschungszulage ist also vom Staat gut angelegtes Geld“, unterstreicht der für Recht und Steuern zuständige VCI-Geschäftsführer.

Hier geht es zur kompletten Pressemitteilung des VCI (externer Link).

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